Wo findet man eine Übersicht über gut bezahlte Berufe?

Antwort 1:
Bei der Jobwahl kommt es nicht nur aufs Geld an. Aber natürlich möchte man genug verdienen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten und sich nebenbei das eine oder andere zu gönnen. Eine Tätigkeit im Friseurgeschäft, in der Gastronomie oder als Pflegekraft scheidet da von vornherein aus. Gut bezahlte Berufe findet man eher im Ingenieurwesen, in der Chemie oder bei der Bank. Auch Unternehmensberater und IT-Experten liegen mit ihrem Gehalt deutlich über dem Durchschnitt. Für manche Tätigkeiten muss man dazu nicht mal studieren, eine Ausbildung und Fortbildungen führen auch zum Ziel. Daten und Fakten zu den einzelnen Berufsbildern liefert berufenet.arbeitsagentur.de.

Antwort 2:
Für gut bezahlte Berufe brauchte man früher ein Hochschulstudium. In manchen Branchen gilt das noch immer: Ärzte und Juristen können generell nur mit Studienabschluss arbeiten, Betriebswirte und Ingenieure streichen mit Master deutlich höhere Bezüge ein. Absolute Zahlen kann man allerdings nicht nennen. Das Karriere-Journal von monster.de erklärt dafür relativ verlässlich, wie die Spannweite der Einkommen in den einzelnen Berufen ist. Als Basis dienen die Angaben von branchenspezifischen Verbänden sowie Daten der Personalberatung Kienbaum Consultants.

Antwort 3:
Nur wenige Menschen sprechen offen über ihr Einkommen. Sichere Daten gibt es daher nur im öffentlichen Dienst. Oder man vergleicht auf Plattformen wie nettolohn.de, wie viel in den verschiedenen Jobs verdient wird. Erstaunlich gut bezahlte Berufe finden sich etwa den wachsenden Branchen Elektrotechnik und IT, Energiewirtschaft und Logistik. Eine Übersicht über Top-Jobs ab 60.000 Euro liefert der personalmarkt.de. Allerdings: Ausschlaggebend ist nicht immer nur die Qualifikation. Auch das Alter und die Dauer der Firmenzugehörigkeit beeinflussen den Verdienst. Wer schon als Einsteiger kräftig kassieren möchte, findet gut bezahlte Berufe meist in Firmen mit flachen Hierarchien – oder er sucht einen Job als Investmentbanker oder Private-Equity-Manager, wo die Bonistruktur schon Berufsanfängern Jahresgehälter von mehr als 100.000 Euro bescheren kann.

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Montag, 18. März 2013